Little Big Things (1)

Hallo zusammen,

der Titel des Themas ist auch der eines Buches von Tom Peters, in dem es um die kleinen Details in der Business-Welt geht, welche den entscheidenden Unterschied machen. Ich bin der Ansicht, dass diese Wortkombination am besten beschreibt, worum es sich dabei handelt, und habe diesbezüglich selbst eine Anekdote zum Besten zu geben:

Neulich war ich Sushi essen, bzw. holte ich welches zum Mitnehmen. Ich bekam keine Info, dass es eine Weile dauern würde, aber das ist auch selten. Stattdessen bekam ich an diesem heißen Tag, nachdem ich nur erst kurze Zeit an einem Tisch wartete, ein Glas mit einem Getränk und den Worten: „Geht auf’s Haus.“ Perfekt, ich hatte ohnehin durst!
Darin befand sich ein eisgekühltes Getränk, farblich wie Apfelsaft, an dessen Grund sich ein paar Kräuterblätter befanden. Es schmeckte herrlich, auf eine sehr intensive Art frisch-minzig und darüber hinaus nach Apfel – genau das Richtige an einem so warmen Tag. Ich wartete eine ganze Weile auf mein Essen, aber das machte, ob der zuvorkommenden Behandlung, nichts mehr aus. Außerdem gab‘ ich noch Trinkgeld (was eher ungewöhnlich ist, wenn ich nicht vor Ort esse oder Essen geliefert bekomme) und traf die Entscheidung, das nächste Mal, wenn ich mit Freunden Sushi essen gehe, dort hinzugehen – allein schon, um nochmal in den Genuss dieses herrlichen Getränkes zu kommen.

Von einer Freundin, die in einer Bar arbeitet, weiß ich, dass in dieser Branche zuweilen sehr knauserig umgegangen wird – sie solle bloß nicht ein paar Milliliter zuviel ausschenken. Dieser Umgang ist ein Sinnbild für Heerscharen von Rechenknechten, welche in ihrer rationalistischen und Tunnelblick-artigen Einstellung betriebliche Suboptimierung auf dem Papier vornehmen. Als Kunde ist mir das Image einer Firma nicht besonders wichtig, wenn ein Konkurrent mich davon überzeugen kann, dass er meine Wünsche versteht – am besten noch blind.

Deshalb kommt Peters in seinem Buch auch zu dem Schluss: klein ist groß, weich ist hart.

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Über elassius

Ich bin ein "Endzwanziger" und habe Wirtschaftspsychologie an der Business School Berlin-Potsdam studiert. Die Themen, die mich im Leben besonders beschäftigen, haben stets mit dem "Dazwischen" zu tun, mit dem Erkunden von Grenzen und dem Verbinden von (vermeintlichen) Gegensätzen. In meiner Ausrichtung als Wirtschaftspsychologe spielt zum einen die Morphologische Psychologie eine Rolle, sowie die Systemtheorie. Beide Ansätze führen zu einer Haltung, in der der Berater eher Begleiter als Instrukteur ist - vor allem, weil Letzteres ineffektiv ist. Kernthemen meiner persönlichen Ausrichtung sind v.a. Organisationspsychologie und Führung sowie Coaching. Darüber hinaus beschäftige ich mich viel mit allerlei anderen Themen, v.a. Geschichte, asiatische Philosophie und Kriegskunst, Spiritualität, Musik und vielem mehr.
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