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Hallo zusammen,

hier sitze ich nun in Avalon und schreibe seit Langem mal wieder einen Eintrag.

So einige sind noch in Arbeit, und am ersten Abend hier in England wurde mir klar, warum ich so lange nicht geschrieben habe:

Es ist immer ein gewisser Spagat, den ich hier in meinem Blog zu vollführen habe: meine Vision ist es, sowohl über tiefe seelische, als auch über wirtschaftliche Themen zu schreiben.

Gewissermaßen ist das für mich ein und das Selbe.

Genau hier liegt das Spannungsfeld:
Von meiner fachlichen Kompetenz bin ich durch viele Diskussionen in Foren, mit Fachleuten etc. und deren Feedback und trotz der Tatsache, dass ich noch viel zu lernen habe, sehr überzeugt.
Da liegt es nahe, meine Blogartikel als Referenz anzubieten, z.B. für potenzielle Arbeit- und Auftraggeber.
Das tiefe Seelische bleibt allerdings durch die Angst, eine Gelegenheit zu verpassen, dadurch oftmals im geistigen Entwurfstadium.

Am ersten Abend hier wurde mir allerdings klar, dass es keinen Sinn ergibt, auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen, wenn der Preis dafür mein uneingeschränkter Selbstausdruck ist. Die Überlegung, Persönliches und Wirtschaft aufzutrennen, verwarf ich schnell wieder, denn dann wäre mein Blog nichts anders als andere Publikationen, die in unterschiedlichsten Medien durch die Welt geistern.

Wer immer das hier liest, wird sich damit abfinden müssen, dass z.B. die Fragen, was ein erfolgreiches Unternehmen erfolgreich macht oder Diskussionen über qualitative vs. quantitative Forschung in der Psychologie gleich neben Themen wie Spiritualität und meiner eigenen seelischen Welt stehen. In dieses Spannungsfeld gerieten manche schon während meiner Teenager-Zeit, die bei mir hilfreichen Rat, aber auch ihnen unverständliche Ansichten fanden. Und sie blieben.

Mein Blog ist ein Kunstwerk, so wie jedes Leben, was jeder von uns lebt, ein Kunstwerk ist und jedes andere Blog im Netz. Einen Teil davon zu entfernen hieße, ein unvollständiges Kunstwerk zu erschaffen – und das hat kein Künstler im Sinn.

Wahrscheinlich ist dieser Weg länger und schwieriger – aber auch nachhaltiger, erfolreicher und, was am Wichtigsten ist: lehrreicher.

Ich freue mich auf die Weiterreise – und jeden, der mitreist. =)

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Über elassius

Ich bin ein "Endzwanziger" und habe Wirtschaftspsychologie an der Business School Berlin-Potsdam studiert. Die Themen, die mich im Leben besonders beschäftigen, haben stets mit dem "Dazwischen" zu tun, mit dem Erkunden von Grenzen und dem Verbinden von (vermeintlichen) Gegensätzen. In meiner Ausrichtung als Wirtschaftspsychologe spielt zum einen die Morphologische Psychologie eine Rolle, sowie die Systemtheorie. Beide Ansätze führen zu einer Haltung, in der der Berater eher Begleiter als Instrukteur ist - vor allem, weil Letzteres ineffektiv ist. Kernthemen meiner persönlichen Ausrichtung sind v.a. Organisationspsychologie und Führung sowie Coaching. Darüber hinaus beschäftige ich mich viel mit allerlei anderen Themen, v.a. Geschichte, asiatische Philosophie und Kriegskunst, Spiritualität, Musik und vielem mehr.
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