Die Liebe zur Herausforderung

Hallo zusammen,
das Thema Motivation habe ich schon eine Weile auf dem Schirm und erste Zeilen geschrieben, doch da etwas, was ich vor Kurzem erlebte, in die Sache mit hinein spielt und die Gefühle noch frisch sind, nehme ich etwas vorweg:
Ich besuchte an der Humboldt-Uni zu Berlin eine Vorlesung über klassisches Sanskrit, und ich bin immernoch hingerissen!

Dort sind Menschen, die sich für den Kurs, den sie belegen, offenkundig interessieren, offenbar so sehr, dass sie sich schon vorher darüber belesen haben oder „Scheiße“ sagen, wenn sie hören, dass ein bestimmter Linguist es nicht mehr geschafft hat, einen trockenen Wälzer über altindische Verben zu verfassen. Ich habe in 2 Stunden mehr mitgeschrieben als in 2 Wochen meines regulären Studiums, es ist einigermaßen trocken, man muss viele Sonderformen in der Schrift auswendig lernen, ich war nicht selten genug in Sachen Mitschreiben überfordert und habe einen Haufen Fachausdrücke gehört, die ich vorher gar nicht kannte – perfekt! So muss ein Studium sein!

Um das klar zu stellen: ich liebe mein Studienfach, ich habe großartige Profs und der Inhalt ist unheimlich interessant, aber ich fühle mich völlig unterfordert, und die Vorlesung in Sanskrit fordert mich heraus! Und wir haben Hausaufgaben!

Für die eher fachlich interessierten unter Euch ist das alles mit Sicherheit weniger von Belang, aber ich habe das Bedürfnis, meiner Freude über den Umstand, dass ich anständig herausgefordert bin, Ausdruck zu verleihen! 😀 ^_^ (=

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Über elassius

Ich bin ein "Endzwanziger" und habe Wirtschaftspsychologie an der Business School Berlin-Potsdam studiert. Die Themen, die mich im Leben besonders beschäftigen, haben stets mit dem "Dazwischen" zu tun, mit dem Erkunden von Grenzen und dem Verbinden von (vermeintlichen) Gegensätzen. In meiner Ausrichtung als Wirtschaftspsychologe spielt zum einen die Morphologische Psychologie eine Rolle, sowie die Systemtheorie. Beide Ansätze führen zu einer Haltung, in der der Berater eher Begleiter als Instrukteur ist - vor allem, weil Letzteres ineffektiv ist. Kernthemen meiner persönlichen Ausrichtung sind v.a. Organisationspsychologie und Führung sowie Coaching. Darüber hinaus beschäftige ich mich viel mit allerlei anderen Themen, v.a. Geschichte, asiatische Philosophie und Kriegskunst, Spiritualität, Musik und vielem mehr.
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